Photovoltaik-Netzeinspeiseanlagen
Bei
Netzeinspeiseanlagen sind qualitativ hochwertige Komponenten extrem wichtig, da
diese Anlagen recht teuer sind und eine Lebenserwartung von mehr als 30 Jahren
haben sollen.
Besonders wichtig sind hierbei die Solarmodule, da sie mit ca. 75 % zum Anlagenpreis beitragen. Aus diesem Grund bieten wir keine Module aus China oder Indien an, da sie unseren Qualitätsanforderungen nicht entsprechen (dies gilt auch für Module, die für deutsche Großhändler, wie AET, Schüco, ... gefertigt werden). Wichtig ist auch die in den Modulen verwendete Zelle - hierbei bevorzugen wir die Zellen von Q-Cells, Ersol und Sanyo.
Die Wechselrichter sollten ebenfalls unkompiziert und langlebig sein, da sie als einzige Anlagenteil bewegliche Komponenten aufweisen. Ein guter Service und ein integriertes Display sollten ebenfalls vorhanden sein und sie müssen jeweils auf die entsprechende Anlage abgestimmt sein.
Bei der Anlagenauslegung ist besonders auf eine vernünftige DC-seitige
Belegung der Wechselrichter Wert zu legen. Nach unseren Erfahrungen
(bei mehr als 500 Anlagen) hat sich herausgestellt, dass bei einer
Südausrichtung, die AC-Leistung (Netzseite) der Wechselrichter auf der
DC-Seite (Modulseite) um nicht mehr als ca. 10 % überschritten werden
sollte, da sonst Solarertrag verschenkt wird.
Viele Anbieter von Photovoltaikanlagen überschreiten diese 10 %
-Überlastung und versuchen so einen weiteren bzw. größeren
Wechselrichter aus Kostengründen zu vermeiden. Langfristig hat dann aber der
Anlagenbetreiber einen niedrigeren Ertrag, da nicht der gesamte erzeugte Strom
ins Netz eingespeist werden kann.
Die Montagegestelle für Netzeinspeiseanlagen sollten nie Bestandteile aus Kunststoff (auch bei Flachdächern keine Kunststoffwannen) enthalten sondern ausschließlich aus Aluminium und Edelstahl gefertigt sein.